Stimme ich voll zu. Wie auch hier im Forum sieht, ist Elektromobilität im Moment hauptsächlich was für Eigenheimbesitzer mit Lademöglichkeit zu Hause. Öffentliche AC-Lader suchen, heimlatschen evtl. wieder hinlatschen und umparken kann man mal im Urlaub oder auf Besuch machen. Das hindert glaube ich schon noch viele daran, sich ein Elektroauto zu kaufen, obwohl sie prinzipiell dafür wären.
German Reichweitenangst
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Im nächsten Schritt müssten eben die Besitzer von großen Immobilien (Mehrfamilienhäuser) verpflichtet werden, Mietern eine Lademöglichkeit zur Verfügung zu stellen. Das sind ja auch häufig Genossenschaften oder Investmentunternehmen.
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Ich fürchte das ist in Städten nicht ganz so einfach, zB. die Genossenschaften zu verpflichten.
Im Haus meiner Eltern leben acht Parteien. Das Parken ist nur im öffentlichen Raum auf einer Straßenseite möglich.
Das Haus, Bj 57, ist straßenseitig 18m lang, hätte also Platz für 3Fz auf der Straße, der mit den Bewohnern der anderen Straßenseite geteilt wird.
Zum Block mit 6 Eingängen gehören 12 Garagen ohne Stromanschluss.
Soll man Verbrenner die in einer Garage stehen rausschmeißen, und Boxen oder Ladestationen einbauen?
Und wer soll das bezahlen, auch Mieter die kein Auto fahren?
Man könnte natürlich auch die umliegenden Grünflächen zubetonieren.
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Natürlich gibt es (wie immer) Fälle, die nicht der Regel entsprechen. Ich bin aber dennoch der Meinung, wenn der politische Wille da wäre, gäbe es auch Möglichkeiten, zumindest einen grossen Teil der Nicht-Eigenheimbesitzer auch mit Strom zu versorgen.
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ich kann nur mit juicebooster und 20m Verlängerungskabel bei mir zu Hause laden. das habe ich bisher nur ein einziges mal gemacht (vor einem Urlaub). ansonsten fahre ich seit Mai nur mit meinem enyaq und lade nur öffentlich. ich lade deshalb auch recht häufig dc.
meine Arbeit ist 30km entfernt und ich bin an mindestens 4 tagen die Woche im Büro.
Ich versuche währenddes Einkaufes an 11kw Säulen zu laden und habe meine Nahversorger besuche deshalb auf eben jene mit Ladesäulen umgestellt. in meiner Gegend Gott sei dank eh gefühlt über 50% der Optionen.
diese sind auch bisher fast immer frei.
Ich lade ansonsten so einmal die Woche in der nähe meines Büros (11kw)
sollte ich mal wo weiter weg müssen und ich bin schon auf weniger soc dann fahre ich zu einer der drei dc Säulen in einem 15min umkreis von mir bevor ich weiter fahre. in den 15 min lese ich dann für gewöhnlich an dem Buch das in der Mittelkonsole unten bei mir im enyaq immer ist.
zur Reichweitenangst, ich bin letztes Wochenende aus meinem Urlaub in Rügen wieder nach hause gefahren. 4 Ladestops 1100km Thiessow -> Mödling (nähe Wien)
ich glaube schon, dass das zu Hause laden ein entspannender Faktor sein kann, aber ich lade günstig genug unterwegs und habe einen Lade-Rhythmus mit dem ich gut kann, dass auch mit Förderung der Umbau und Ladebox bei mir sich nicht auszahlen und ich einfach nur öffentlich lade
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ich kann nur mit juicebooster und 20m Verlängerungskabel bei mir zu Hause laden. das habe ich bisher nur ein einziges mal gemacht (vor einem Urlaub). ansonsten fahre ich seit Mai nur mit meinem enyaq und lade nur öffentlich. ich lade deshalb auch recht häufig dc.
meine Arbeit ist 30km entfernt und ich bin an mindestens 4 tagen die Woche im Büro.
Ich versuche währenddes Einkaufes an 11kw Säulen zu laden und habe meine Nahversorger besuche deshalb auf eben jene mit Ladesäulen umgestellt. in meiner Gegend Gott sei dank eh gefühlt über 50% der Optionen.
diese sind auch bisher fast immer frei.
Ich lade ansonsten so einmal die Woche in der nähe meines Büros (11kw)
sollte ich mal wo weiter weg müssen und ich bin schon auf weniger soc dann fahre ich zu einer der drei dc Säulen in einem 15min umkreis von mir bevor ich weiter fahre. in den 15 min lese ich dann für gewöhnlich an dem Buch das in der Mittelkonsole unten bei mir im enyaq immer ist.
zur Reichweitenangst, ich bin letztes Wochenende aus meinem Urlaub in Rügen wieder nach hause gefahren. 4 Ladestops 1100km Thiessow -> Mödling (nähe Wien)
ich glaube schon, dass das zu Hause laden ein entspannender Faktor sein kann, aber ich lade günstig genug unterwegs und habe einen Lade-Rhythmus mit dem ich gut kann, dass auch mit Förderung der Umbau und Ladebox bei mir sich nicht auszahlen und ich einfach nur öffentlich lade
Das ist doch ein tolles Beispiel dafür, dass es in vielen Fällen auch ohne eigene Lademöglichkeit gehen kann, es braucht halt den entsprechenden Willen und die Flexibilität. Finde ich super.
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Sicher ist, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Aber Raphty ist nur ein Einzelfall,
in der Masse ist so ein Vorgehen aber nicht machbar und taugt als Beispiel nicht.
Ich habe das Wohngebiet meiner Eltern vor Augen,
50er, 60er Jahre,
enge Sackgassen mit Wendehammer,
viel Grün vor den Häusern.
Für die Bewohner ein Paradies, für Autos die Hölle.
Eine schnelle, befriedigende Lösung sehe ich nicht. Kann mir aber Vorstellen, dass wenn man das Laden in seiner Form 1 zu 1 dem Tanken anpasst ist,
auch in verdichteten Wohngebieten private E-Mobilität möglich ist.
Vielleicht setzten sich ja auch andere Konzepte, wie das stundenweise Leihen eines E-Mobils, durch.
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Vielleicht setzten sich ja auch andere Konzepte, wie das stundenweise Leihen eines E-Mobils, durch.
DIE gibt es schon und sie machen einen wahnsinnig, denn die stehen IMMER und DEN GANZEN TAG/DIE GANZE NACHT an den Ladesäulen in der Stadt. Angesteckt und nicht einmal ladend, weil voll. Diese "We Share" und wie die alle heißen haben schon hunderte E-Golf und ID3 hier in Berlin rumfahren bzw. an Ladesäulen rumstehen. Da möchte ich so manches Mal einfach die Ladekabel mit Gewalt rausreißen!
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DIE gibt es schon und sie machen einen wahnsinnig, denn die stehen IMMER und DEN GANZEN TAG/DIE GANZE NACHT an den Ladesäulen in der Stadt. Angesteckt und nicht einmal ladend, weil voll. Diese "We Share" und wie die alle heißen haben schon hunderte E-Golf und ID3 hier in Berlin rumfahren bzw. an Ladesäulen rumstehen. Da möchte ich so manches Mal einfach die Ladekabel mit Gewalt rausreißen!
bei uns im Raum Wien haben die oft spezielle Ladesäulen die sonnst keiner verwenden kann, selbst wenn keiner dort steht.
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Vielleicht könnte dieser "Range-Extender" hilfreich für die ein oder andere Problemstellung sein:
AQUARIUS ENGINES LINEAR-WASSERSTOFFMOTOR
Range Extender für E-Autos
Aus Israel kommt von Aquarius Engines ein mit Wasserstoff betriebener Linearmotor. Der kann als Generatorantrieb die Reichweite von Elektroautos steigern.Aquarius Engines beschäftigt sich mit der Gewinnung von sauberer Energie und setzt dabei auf Wasserstoff als Energiequelle. Entwickelt haben die Israelis dazu einen Linearmotor, der als Treibstoff Wasserstoff nutzt. Primär ist der Linearmotor für den Einsatz in stationären Energieerzeugern vorgesehen. Da er aber mit einer Länge von nur knapp einem Meter sehr kompakt baut und mit 10,5 Kilogramm auch nur wenig Gewicht auf die Waage bringt, kann er auch als Generatorantrieb direkt in Elektroautos integriert werden.
Extrem einfacher Aufbau
Dort könnte der Linearmotor einen Generator antreiben und so Strom für einen Elektromotor oder zum Nachladen einer Batterie liefern. Der Aquarius Linearmotor setzt, wie jeder andere Linearmotor auch, ganz einfach gesagt auf eine Art Kolben, der fest auf einer Achse montiert ist. Die bewegt sich linear durch den Motor hin und her und durchläuft dabei wechselseitig im Zweitaktzyklus zwei Brennkammern. Die Gemischzuführung erfolgt mit Überströmkanälen. Insgesamt besteht der komplette Motor nur aus 20 Bauteilen, von denen sich nur eins bewegt.
...
Der luftgekühlte Motor schafft 16 kW.
D.h. man könnte damit einerseits:
- die Reichweite deutlich anheben - weil ständig Strom nachproduziert wird
- eine Lösung für Laternenparker haben
Ich bin mal gespannt, ob sich so etwas durchsetzt.
Michael
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