Softwarestand - Neue Software Skoda Enyaq - Softwareversion - Release Daten System.

  • Diese Änderungen, damit Fußbremse, Autohold, Gaspedal, Fahrmodus optimal für OPD bis zum Stillstand zusammenarbeiten, ist ziemlich aufwendig. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum der Enyaq das nicht kann, wie z.B. die Ioniq Modelle von Hyundai, die das wirklich absolut perfekt beherrschen. Skoda spart einfach daran.

    Evtl. blöde Frage, aber was soll daran aufwendig sein? Ich kann doch die -1m/s² Verzögerung (keine Ahnung, wieviel es am Ende von "B" wirklich ist) einfach bis 0km/h weiter durchziehen. Das Bremssystem kann doch eh schon durch das Fahrzeug betätigt werden (s. Stauassistent) und im Anschluss geh ich einfach ganz normal in die "Fahrzeug halten" Funktion, wie bei einem manuellen Stopp bis 0km/h auch :/

    Enyaq Coupe RS in Mamba-Grün
    VW e-up Facelift in Honey-Yellow


  • Wie wird hier eigentlich die Zeitspanne definiert? Irgendwie kommt mir das ziemlich willkürlich vor, wann das Auto von alleine wieder anfährt und wann nicht.

    hier wurde darüber schon geredet...


  • Skoda spart einfach daran.

    Ich seh das nichtmal bei Skoda. Es ist im MEB-Baukasten nicht vorgesehen, und Skoda nutzt nur das, was damit geboten wird.


    Wie wird hier eigentlich die Zeitspanne definiert? Irgendwie kommt mir das ziemlich willkürlich vor, wann das Auto von alleine wieder anfährt und wann nicht.

    Meiner Kenntnis nach sind das 10 Sekunden, danach kann man die Anfahrbereitschaft aber schnell wieder herstellen, indem man z.B. das Lenkrad berührt (HoD muss natürlich sauber funktionieren). Das könnte auch der Grund sein, warum es dir willkürlich vorkommt. Fährst du "freihändig" heran, zählen die 10s ab Stillstand. Hast du die Hände dabei noch am Lenkrad, laufen die 10s erst los, wenn du das Lenkrad loslässt. Behälst du die Hände die ganze Zeit am Lenkrad, fährt er jederzeit wieder los. Das Auto ist quasi nur für 10 Sekunden "autark", danach braucht es eine Rückmeldung über die Anwesenheit des Fahrers.

  • Evtl. blöde Frage, aber was soll daran aufwendig sein? Ich kann doch die -1m/s² Verzögerung (keine Ahnung, wieviel es am Ende von "B" wirklich ist) einfach bis 0km/h weiter durchziehen. Das Bremssystem kann doch eh schon durch das Fahrzeug betätigt werden (s. Stauassistent) und im Anschluss geh ich einfach ganz normal in die "Fahrzeug halten" Funktion, wie bei einem manuellen Stopp bis 0km/h auch :/

    Aufwendig ist vielleicht das falsche Wort, es ist etwas tricky. Es muss programmiert werden, es sind mehrere Komponenten, mechanische, elektronische und Steuergeräte beteiligt, dann muss es getestet werden usw..


    Im Prinzip ist es so ähnlich wie wenn man mit der Fußbremse bis zum Stillstand bremst und dann übernimmt Autoholt. Das ganze soll möglichst sanft ohne Anhalteruck geschehen. Wenn man mal auf seinen Fuß beim Betätigen der Bremse bis zum Stillstand achtet, dann merkt man, dass man die Bremse bis zum Stillstand nicht linear betätigt, zumindest wenn es keinen Anhalteruck geben soll. Beim OPD ist aber nicht die Fußbremse beteiligt, sondern das Gaspedal. Man muss es so justieren, dass ganz sanft angehalten wird. Gerade die allerletzten Zentimeter sind da entscheidend. Und OPD ist ja nicht linear, durch stärkeres oder schwächeres Lupfen des Gaspedals steuert man die Stärke der Verzögerung. Also ich kann schnell oder Langsam bis zum Stillstand anhalten und immer soll es ganz sanft, ohne einen Ruck sein. Ich halte das von der Regeltechnik, die da ablaufen muss, schon für anspruchsvoll. Der jetzige Modus B geht ja nur bis 5 Km/h runter, meiner Meinung nach sind gerade die letzten 5 Km/h bis zum Stillstand, regelungstechnisch anspruchsvoller, sofern es richtig gut werden soll.


    Wenn man OPD richtig gut macht, die Stärken eine E-Autos richtig nutzt, ich kenne das vom Ioniq 5, dann kann man die Stärke der Verzögerung beim OPD im Menü noch in drei Stufen beeinflussen. Und die Paddle am Lenkrad werden zusätzlich mit einbezogen. Man kann dann z.B. durch Ziehen und Gezogenhalten des entsprechenden Paddle am Lenkrad auch bis zum Stillstand anhalten. Das fand ich beim Ioniq 5 immer klasse, man rollt auf eine Ampel zu und zieht dann am Paddle bis man steht. Das ist dann sozusagen, „OPD on Demand“, bzw. im Fahrmodus D, ohne dass man das Auto komplett im Modus OPD hat.


    Aber dann wird es halt wirklich aufwendiger.

    Enyaq 85, Modelljahr 25, Race-Blue, Lounge, Maxx, AHK, Software 5.2

    (Bestellt 07.07.2023) (Produktion KW 33 2024) (Ankunft Händler KW35 2024) (Übergabe am 11.09.24)

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  • Und was ist jetzt technisch der Unterschied beim Anhalten und Wiederlosfahren zwischen dem TA und OPD? Für mich eben keiner und damit sind Soft- und Hardware in der Lage den OPD auch bis zum Stillstand zu bringen.
    Der Grund, dass Skoda (und viele andere europ. Fahrzeughersteller) das nicht im Programm haben, hat bestimmt andere Gründe. Wahrscheinlich Haftung und dass das OPD noch nicht so en Vogue in der breiten Masse ist.

    Enyaq RS (Pano, MAXX, AHK)
    SW 5.2 (Auslieferung Feb. 2025)

  • da er auch wieder aus dem Stand beschleunigt ist das der Travel Assist.

    Macht doch sonst auch gar keinen Sinn.

    Dazu benötigt man nicht den TA.

  • ich habe keinen TA im Auto, aber aus dem Stand beschleunigt mein Tempomat mit pACC auch selbst hinter anderen Fzg an der Ampel weg...


    Dazu benötigt man nicht den TA.

    ja, dann eben Tempomat mit pACC oder was auch immer. Jedenfalls war das doch der klare Hinweis, das es sich nicht im OPD in Modus D handeln kann. :S

    Skoda Enyaq 85, Maxx Sportline, 11/2024, SW5.2

    BMW E24 635CSi

    Abarth 595

  • Und was ist jetzt technisch der Unterschied beim Anhalten und Wiederlosfahren zwischen dem TA und OPD? Für mich eben keiner und damit sind Soft- und Hardware in der Lage den OPD auch bis zum Stillstand zu bringen.
    Der Grund, dass Skoda (und viele andere europ. Fahrzeughersteller) das nicht im Programm haben, hat bestimmt andere Gründe. Wahrscheinlich Haftung und dass das OPD noch nicht so en Vogue in der breiten Masse ist.

    Da gibt es einige Unterschiede. Der gravierendste ist, pACC und TA werden über den Radarsensor vorne im Grill gesteuert und benötigen zum Anhalten und auch zum Wiederanfahren immer einen „Vordermann“.

    Das Anhalten, der Anhaltepunkt, wird über den Abstand zum Vordermann gesteuert und der wiederum vom Radar gemessen. Fährt z.B. ein anderes Auto adhoc in die Lücke, würde pACC und TA auch die Fußbremse nutzen.


    OPD benötigt keinerlei Sensoren und wird einzig und alleine durch den Fahrer, der das Gaspedal betätigt, gesteuert. Es gibt keinen vorgegebenen, vom Radar gemessenen, Anhaltpunkt, bis zu dem das Auto sanft stehen soll. Den Anhaltepunkt definiert der Fahrer, unabhängig von irgendwelchen Abständen, und gibt den quasi über das Gaspedal an das System weiter. OPD würde niemals die Fußbremse selbsttätig nutzen. Es sei denn, im Notfall, aber dann ist das macht das der Notbremsasssistent.


    Man könnte auch sagen, dass sind technisch gesehen unterschiedliche Regelvorgänge mit unterschiedlichen, beteiligten technischen Komponenten.

    Enyaq 85, Modelljahr 25, Race-Blue, Lounge, Maxx, AHK, Software 5.2

    (Bestellt 07.07.2023) (Produktion KW 33 2024) (Ankunft Händler KW35 2024) (Übergabe am 11.09.24)

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